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Spätburgunder

Weinlese
Der Spätburgunder wurde im 7. Jahrhundert aus Frankreich an den Neckar gebracht. Er stellt hohe Ansprüche an die Lage und liebt warme, lockere, tiefgründige Böden. Der Spätburgunder reift mittelfrüh bis spät, er sollte aber zugunsten eines ausreichend hohen Alkoholgehaltes eher spät gelesen werden. Der dann erzeugte dunkelrote Wein ist vollmundig und samtig mit einem feinen Aroma, das an Brombeeren erinnert. Er paßt hervorragend zu Wild, Pasteten aber auch zu Nudelgerichten und Pizza. Seit einiger Zeit gewinnen auch bei uns die hellgekelterten Weißherbste bzw. Roséweine dieser Rebsorte an Beliebtheit. Gut gekühlt - ein feiner Sommergenuß!

Spätburgunder vom Weingut EiseleAn dieser Stelle bietet es sich an, eine Besonderheit zu erklären: Im Gegensatz zu den oben erwähnten Weißherbst- oder Roséweinen, die ja ausschließlich aus blauen Trauben gekeltert werden, wird der nur in Württemberg hergestellte Schillerwein aus blauen und weißen Trauben gepreßt und erhält dadurch seinen Roséton. Unsere Vorfahren bauten verschiedene blaue und weiße Traubensorten in ein und demselben Wengert an und lasen alle zusammen zum gleichen Zeitpunkt.

Das Ergebnis war der urtypische schwäbische Haustrunk: Schiller! Sein Name hat übrigens nichts mit dem berühmten Dichter zu tun, vielmehr mit der Tatsache, dass er eine ‘schillernde’ Farbe zeigt. 

 Für unsere Spätburgunder Weine haben wir mehrere Auszeichnungen erhalten: 

2008 Hessigheimer Felsengarten

Spätburgunder

Prämierung Silberne Preismünze
2006 Hessigheimer Felsengarten

Spätburgunder Kabinett - trocken

Prämierung Bronzene Preismünze